Neues Design im Blog

Ich habe mich mal wieder zu einem neuen Design entschieden, und diesmal für eines welches ich schon vor sehr langer Zeit immer im Auge gehabt habe. Ich finde es aus meiner Sicht – auch auf anderen Blogs die ich selber lese – angenehmer, wenn ich ein paar Häppchen erhalte und ich mal rein lesen kann und dann eintscheiden ob ich weiter lesen will.

Mein letztes Design hat das nicht angeboten, die Artikel waren immer in voller Länge ersichtlich und lesbar. Das ist durchaus auch nicht unsexy, ich selbst habe auf solchen Blogs aber immer nach spätestens zwei Seiten scrollen die Nase voll –  und über Menus die Inhalte suchen gehen, das kann’s ja wirklich nicht sein.

Beide Varianten – also die Anzeige des ganzen Beitrages versus Häppchenansicht – haben ihre vor und Nachteile. Da ich persönlich es besser mag wenn ich Häppchen angezeigt bekomme habe ich diese Änderung jetzt gemacht. Und ja, das ist natürlich absoluft geblufft, das ist nichts anderes als eines der freien WordPress Themes verwendet.

Diese Content-Systeme sind Fluch und Segen zugleich. Natürlich wäre ich und wahrscheinlich viele andere nie und nimmer in der Lage eine solche Webseite zu erstellen. Ich weiss noch von früher wie ich mit aus heutiger Sicht altertümlichen Tools versucht habe Webseiten herzustellen – unglaublich aufwändig im Vergleich zu heute! Allerdings ist selbstverständlich klar, dass die heutigen Webseiten auf Seiten der Programmierung um ein Vielfaches komplexer sind als damals – die Webentwickler sind heute weit mehr gefordert als früher – und genau deshalb können jetzt Leute wie ich auch Webseiten aufschalten, die optisch ok sind – diese Entwickler stellen uns Tools und Vorlagen zur Verfügung! Im Umkehrschluss sehen leider viele Seiten SEHR ähnlich aus….das mache ich nicht alleine so….

So, jetzt ist das Design überarbeitet, es fehlt jetzt noch dass ich auch endlich die Inhalte auf den Übersichtsseiten wie zum Beispiel die Bücherempfehlungen und die Home-IT überarbeite. Bei den Büchern ist einiges dazu gekommen, bei der Home-IT ist vieles ersetzt und anders. Irgendwann werde ich mir schon die Zeit nehmen, da mal aufzuräumen.

Fazit: Gibt es hierzu keines, meine Webseite in neuem Gewand mit all dem alten Inhalt..und das wars schon.

Tempo 30 in der Stadt…

Das Thema Mobilität in der Stadt Basel möchte ich gleich noch mit einem anderen Thema „vertiefen“. Viele Strassen in der Innenstadt wurden für den Autoverkehr geschlossen, viele andere wurden mit einem Tempolimit von 30km/h belegt. Ein Drama? Ich weiss nicht, für mich überhaupt nicht.

Auf vielen der nicht mehr erlaubten Strassenabschnitte fuhr ich auch früher nie, da hat sich schon mal nichts verändert. Ob das für Anwohner ein Segen wegen weniger Lärm oder eine Qual wegen den verlängerten Fahrzeiten darstellt, na ja. Ohne es zu Wissen tendiere ich da auf „neutral“ – viel weniger Lärm macht das nicht und die Fahrzeiten werden unwesentlich verlängert (man fährt ja jetzt nicht plötzlich viele Kilometer 3o statt 50 sondern mal zwischen zwei Ampeln oder so – die Durchschnittsgeschwindigkeit dürfte deutlich weniger als 20km/h abfallen…). Aus Sicherheitsüberlegungen kann ich auch nicht viel dazu sagen.

Natürlich, ein Auto steht wenn es 30km/h fährt mehr oder weniger „sofort“ still, mit 50 benötigt das schon ein paar Meter mehr. Ich persönlich ertappe mich aber dabei, bei 30km/h schon ein wenig mehr zu träumen oder rum zu schauen als bei 50 – das Gefühl nähert sich halt dem „in der Bar sitzen und die Passanten beobachten“. Welcher Effekt nur mehr oder weniger Sicherheit bringt und wie das in Summe aussieht – ich denke pro 30km/h  – und ich kann sehr gut leben damit.

Allerdings herrscht nicht nur Freude. Bei den CH-Bussgeldern die fällig werden für zu schnelles Fahren ist Tempo 30 natürlich schon hart. 40 statt 30 kostet richtig viel Geld, unter 50 noch kann der Ausweis weg sein. Ich halte mich an Beschränkungen, sofern ich diese kenne. Meist auf Strassen ist das auch kein Problem, hat so runde Schilder auf Ständern neben der Strasse wo drauf steht was geht.

Gerade in Basel aber bin ich mir jetzt manchmal sehr unsicher, ob ich mich nun in einer Tempo 30 Zone befinde oder nicht. Klar, ich glaube meist ist das auf den Boden geschrieben, eine weisse 30. Direkt vor der Kreuzung, bei Regen, mit viel Verkehr und Fussgängern – das zu sehen fast hoffnungslos, muss man halt wissen. Ist für mich absolut nicht zufriedenstellend gelöst – wieso malt man als Merkpunkt nicht einfach (als Beispiel, kenne da die Regeln nicht – nicht einfach 5 Meter weiss, ein richtig grosser Fleck der nicht zu übersehen ist. Noch besser ein Pfeil der mir sagt, ob die Zone endet oder beginnt (Pfeil von mir weg = endet und umgekehrt).

Fazit: Ich finde Tempo 30 ist eine gute Sache fühle mich aber ungenügend darüber informiert. Es kann ja nicht sein, dass ich solche Dinge als Autofahrer „wissen“ muss. Keine Ahnung, vielleicht ergeht es nur mir so – zumindest meine Frau teilt meine Meinung in diesem Punkt allerdings. Daraus ergibt sich natürlich noch keine signifikante statistische Aussage……

Basler Massnahme für Radfahrer..

Ich bin seit Jahren – in den letzten 4 Jahren zwar deutlich weniger als zuvor – sehr viel mit dem Fahrrad durch Basel gefahren. Es gab damals schon die eine oder andere Ecke, an der Fahrradfahren gefährlicher war als notwendig und mit einfach Mitteln das hätte verbessert werden können.

Nun wird ein Fahrrad-Ring geplant, der rings um die Stadt Basel Radfahrern frei Fahrt bieten soll. Zuerst war ich da natürlich mal dafür, weil das ist für die Radfahrer und es schadet nicht, wenn es davon mehr gibt, kommt auch den Autofahrern zu Gute, jeder könnte auch ein weiterer Parkplatzsucher sein. Dann habe ich versucht mir vorzustellen, was mir das mit dem Velo wirklich bringen würde und fand heraus – wahrscheinlich nichts.

Es ist auch jetzt kein echtes Problem UM die Stadt RUM zu fahren, es ist aber ein Problem, IN die Stadt zu fahren oder gar DURCH die Stadt. Genau in diesem Punkt meine ich ist das Projekt schwach – will ich tatsächlich mit dem Fahrrad auf dem Arbeitsweg Mehrkilometer auf mich nehmen um bequem um die Stadt zu fahren wo mitten durch viel kürzer und schneller wäre? Vielleicht bei schönem Wetter, vielleicht, ganz sicher nicht wenn es regnet!

Für mich ist das Projekt etwa gleich gut durchdacht wie ein neues Veloparkfeld an unserem Bankenplatz, eine ehemalige, nicht mehr benötigte Einspurstrecke wurde in ein Parkfeld für Velos umgewandelt. Man steht nach dem Parken entweder auf der Traminsel – dagegen ist nichts einzuwenden – oder auf der Strasse, ohne Worte!

Ich finde es sehr gut, dass man versucht den motorisierten Individualverkehr der zumindest an den Grenzen der Kapazität läuft zu vermindern mit Massnahmen, welche die Leute auf ÖV oder auf das Velo ausweichen lässt. Es muss auch nicht immer und für jeden bequem sein, es gibt kein Grundrecht auf Parkraum in der Stadt, auf freie Strassen usw., man muss sich arrangieren, so auch die Stadtplaner. Ob Massnahmen wie sie traditionell bei den Autos verwendet werden umgelegt werden können auf Radfahrer vage ich zu bezweifeln. Ebenso glaube ich nicht daran, dass der Konflikt Fussgänger vs Radfahrer in der Stadt nachhaltig lösbar ist. So ein bisschen werden sich Fussgänger immer wieder über Fahrradfahrer aufregen müssen.

Ein Trost eines Fahrradfahrers – wir haben es mit den Autofahrern und den Fussgängern auch nicht immer leicht. Rücksicht, Toleranz und Aufmerksamkeit – es gibt immer welche die Dinge tun, die es nicht braucht.  Wäre das so ganz klar glaube ich, könnte man auch Wege durch die Stadt derart gestalten, dass Fahrradfahrer und Fussgänger sich mit Anstand begegnen könnten.

Autofahrer – bin ich einer. Ab einer gewissen Grenze ist es für mich absolut OK dass Autos nicht mehr fahren dürfen, sehr langsam fahren dürfen und auch ein beschränktes Parkplatzangebot ist im Prinzip in Ordnung. Und nicht vergessen – ich bin auch ein Autofahrer – aber jedes Fortbewegungsmittel hat je nach Einsatzzweck seine Vor- und Nachteile die es irgendwie halt auch zu respektieren gilt.

Fazit: Das Geld für den Fahrradring dürfte sich die Stadt Basel von mir aus gerne sparen. Sollte es zu einer Abstimmung kommen bin ich wenigstens nicht im Clinch mit mir selbst und muss mich nicht entscheiden zwischen „pro Velo in jedem Fall“ oder „macht es wirklich Sinn“ da ich nicht im dem Kanton wohne und nicht mit abstimmen darf.

 

Ich habe ein Buch gelesen…

Den Titel habe ich bei meinem sonntäglichen Pflicht-Hörkrimi „Maloney“ auf Radio SRF3 gestohlen. Dieser Ausspruch verwendet der dortige Polizist immer dann, wenn er eben ein Buch gelesen hat und danach meint, der Weisheit letzter Schluss sei gefunden. Was er danach zitiert oder anwendet ist meist eher trottelig als weise. Wieso aber dieser Titel …? Ich habe auch ein Buch gelesen welches „Freude“ verspricht, es heisst „Das Buch der Freude“.

Um was geht es (frei nach Köppel „worum gaht’s, mir vo dä Wältwuchä……“) – die beiden weisen Herren der Dalai Lama und Desmond Tutu traffen sich während einer Woche begleitet beim Dalai Lama in Dharamsala. Wahrlich zwei Herren, die nicht allzu oft aufeinander treffen und schon gar nicht 7 Tage am Stück.

Viele Diskussionen haben sie geführt – oft in die Richtung „innere Freude“ oder von innen kommende Freude. Ganz alltäglich waren sie auch offen genug zu sagen, dass sie sich auch mal ärgern aber immer einen positiven Weg gefunden haben die Situation erträglich erscheinen zu lassen oder darüber zu lachen. Klar ist, dass die Freude in deren Sinne mit lachen nicht viel zu tun hat. Für mich erschien das eher wie sehr grosse Toleranz und einer Art von „über den Dingen stehen“.

Nun habe ich das Buch gelesen und …. bin eigentlich nicht gescheiter als zuvor. Ich glaube von mir selbst, dass ich durchaus so oder so „gelassen“ bin und meistens versuche, die Dinge in ein positives Licht zu stellen. Vielleicht waren allein deshalb die Beispiele für mich nicht allzu eindrücklich, oftmals war ich der Meinung, ich hätte etwa gleich gehandelt. Es ist gut möglich, dass andere Personen aus einem solchen Buch mehr raus holen können für sich und eventuell sogar konkret in den Alltag umsetzen. Die Gelassenheit auf deren Art zu erlangen (Meditation ab morgens um 3 Uhr ….) wird vielen von uns nicht möglich sein, zu gross sind die Zwänge des Lebens um einen herum.

Was aber bleibt, positiv durch das Leben zu gehen scheint in aller Psychologie, in aller Geistlichkeit und in aller Menschlichkeit (soweit ich die Dinge „beurteilen“ kann, auf keinem der Gebiete sehe ich mich als kompetent) irgendwie die bessere Lösung. Für mich stimmt das auf jeden Fall. Ich habe genügend Dinge in meinem Leben, mit denen ich mich beschäftigen kann und muss keine „Hirnzeit“ abgeben an Dinge die mich ärgern.

Was aus dem Buch mir dann durchaus zu weit ging war, dass ich den Dingen (und da wohl doch vor allem Menschen) die mich ärgern ein Teil meiner Freude geben soll damit diese davon profitieren können. Nur wenn man die Freude teilt und denen weiter gibt, die weniger Freude haben, wird man selbst am meisten Freude finden – hä – ich habe den Satz aus meinem Gedächtnis zitiert und vielleicht ist er ganz falsch. In meiner kleinen Informatikwelt nennt man so was einen Loop und der ist einer der gemeinsten Fehler die einem unterlaufen können……um das zu verstehen bräuchte ich dann wohl doch die eine oder andere Stunde Meditation (wobei mich 3 Uhr zuerst mal etwas ärgern würde…).

Fazit: Ich fühle mich in der Einstellung die Dinge positiv und mit Freude zu sehen durchaus bestätigt. Ich versuche im Alltag immer alle Dinge positiv zu sehen – allerdings funktioniert das generieren der inneren Freude nicht durch Meditation sondern durch gelegentliches „Dampf ablassen“ – das könnte durchaus als weniger Nachhaltig gewertet werden. War es das Buch wert gelesen zu werden – absolut, hat 300 Seiten, geht nicht lange und gab mir einen Einblick in eine Welt der Spiritualität die ich nicht kenne auf eine „angenehme“ Art und Weise. Aber ich glaube, ich kaufe kein zweites sollte es eines geben…

…und jetzt doch noch – der Jahresrückblick 2016…

Nach ein paar Tagen im neuen Jahr ist es jetzt doch noch an der Zeit für einen Jahresrückblick auf das Jahr 2016. 2017 hat begonnen und ich habe vor, alle meine guten Vorsätze in dem Jahr zu halten. Um dieses Ziel unter Umständen erreichen zu können habe ich die Anzahl an Vorsätzen auf 0 reduziert, mal schauen ob es so klappen wird!?!

Einige Dinge sind im Jahr 2016 gleich geblieben – und dies, weil sie entweder gut waren oder nicht veränderbar. Allerdings kann ich kein Beispiel finden das ich auf Grund Unveränderbarkeit einfach so akzeptieren musste. Also ist was gleich ist so, weil es gut ist. Ein paar Beispiele – ich arbeite noch bei demselben Arbeitgeber (auch wenn dieser im 2016 einen neuen Firmennamen erhalten hat), ich wohne am selben Ort, ich fahre dasselbe Auto, ich liebe meine Kinder (mal mehr, mal weniger – aber eigentlich immer irgendwie….) und ich liebe meine Frau – wie schon seit bald zwei Jahrzehnten (…die Liebe begann ein „bisschen“ vor der Beziehung :-)).

Daran will ich auch nichts ändern sofern es nicht absolut driftige Gründe dazu geben sollte. Na ja, ist ja auch nicht alles oben gleichwertig – ein Autotausch geht irgendwie immer, auch wenn das was man hat „gut“ ist. Der „Tausch“ der Familie wäre eine etwas grössere Übung die in keiner Weise in Planung ist – nicht weil es zu kompliziert wäre, sondern weil es gut ist wie es ist!

Die Kinder wachsen – die „Probleme“ mit ihnen bleiben in der Menge etwa gleich, einzig die Art ändert sich laufend. Macht es spannend, allerdings eine Spannung die man nicht immer brauchen täte.

Viel getan hat sich 2016 im privaten Bereich in unserem Garten. Wir haben ein paar Dinge angepackt die schon lange in unseren Köpfen herum geschwirrt waren. Jetzt haben wir einen tollen Gartensitzplatz inklusive einem Pool – wow – vieles davon in mühsamer Eigenleistung erstellt. Leider wurden wir mit den Arbeiten mehr oder weniger auf die letzten Sommertage hin erst fertig und wissen noch nicht so wirklich, wie gut das alles geworden ist. Die ersten „Gefühle“ waren allerdings fantastisch, ich bin da voller Hoffnung (auch wenn die temporär gewählte Überdachung – mit der Idee „die hält ein paar Jahre“ – so wie es scheint den Winter nicht überleben wird…)!

Für mich persönlich war dies im Geschäft über lange Phasen ein sehr anstrengendes Jahr – zum Glück anstrengend auf eine gute Art und Weise. War einfach viel zu tun, die Aufgaben allerdings alle interessant und die Menschen mit denen ich zusammen arbeiten durfte absolut in Ordnung – hat Spass und müde gemacht. Die Müdigkeit ist in der Zwischenzeit verschwunden – ich hoffe der Spass bleibt noch lange oder nimmt noch zu!

Sport – mein „Unwort“ des Jahres 2016! Mit meinem Bike bin ich in diesem Jahr so ca. 100km gefahren, mit dem Strassenvelo vielleicht 400 (alle in den Ferien in Italien im Sommer…..). Andere Sportarten – Fehlanzeige, das sportlichste war fast schon das Mass heben am Münchner Oktoberfest was aber beim besten Willen nicht als Sport durchgehen kann. Die Arbeiten im Garten waren durchaus körperlich, wahrscheinlich hat mich das noch „gerettet“ vor der endgültigen Erschlaffung jeglicher Muskeln. Vorsatz für 2016 – lieber nicht, sonst passiert gar nichts :-).

Die Welt – was soll man sagen. Viele Musiker sind gestorben (einzelne davon waren natürlich total überraschend und die etwas später diagnostizierten Todesursachen waren noch überraschender), Kriege und Flüchtlingskrisen sind nicht im geringsten in den Griff zu bekommen und um die Politik einiger Staaten muss man sich wohl Sorgen machen. „Meine“ Schweiz hat mich 2016 nicht enttäuscht – für einmal war sogar das Wetter akzeptabel.

Fazit: Ein tolles und anstrengendes Jahr ist vorbei gegangen in dem ich mich immer auf meine Familie verlassen konnte – der ich dafür auch auf diesem Weg DANKE sagen will (falls das gelesen wird). Von mir auch kann 2017 so weiter gehen – ein bisschen mehr Bewegung muss wieder mit rein kommen zur Verhinderung von vollständiger Erschlaffung. Allerdings – wenn ich der Werbung glauben darf würde es ja genügen, ich würde eine Apple Watch kaufen, die macht nämlich fit (…steht dort….)!

Philips Hue – jetzt habe ich WLAN-Lampen

Vor langer Zeit habe ich hier mal über WLAN-Lampen der Firma Lifx (ein Startup damals mit einigen Problemen zum Start…) geschrieben. Damals war ich mir sicher, das wäre ein cooles Spielzeug – aber unnötig. Nun sind ein paar Jahre vergangen, die Firma Lifx hat die Probleme (glaube ich zumindest) im Griff und ich wurde rein zufällig auf das Thema wieder drauf gehoben.

Wir suchen eine neue Lampe für unser Wohnzimmer. Die „alte“ hat ein spezielles Design welches zwei grundlegende Probleme mit sich bringt. Es wird langweilig und die Reinigung (über eine Esstisch durchaus ein Thema) ist sehr aufwändig. Dabei sind wir über eine Hue Hängelampe gestossen. Die Lampe war jetzt nicht der Weisheit letzter Schluss, aber die ganze Familie war der Meinung, die Bedienung über eine App und die Farben sind echt cool.

Nun gut, das kann man auch in anderen Lampen haben. Ich habe also wieder zu dem Thema recherchiert und siehe da – es ist eigentlich nicht viel geschehen in die Richtung – was mich doch überrascht. Es gibt natürlich ein paar mehr, einige nur in den USA, andere nur in Asien und ganz viele mit fragwürdiger oder gar keiner Integration.

Es blieb also im Prinzip Lifx (deren Lampe allerdings von der Form her nicht sonderlich ideal ist für viele Einsatzzwecke), Osram Lightify (die hätten wenigsten den bei uns weit verbreiteten E14 Anschluss angeboten und Philips. So richtig lange hatte ich nicht für eine Entscheidung. Lifx macht viele Partnerschaften und ist weiterhin eine kleine Firma – was daraus in zwei Jahren entstehen oder verbleiben wird weiss keiner. Osram fand ich in keinem einzigen Lampengeschäft sondern praktisch nur online – Philips gab es überall und die arbeiten auch schon SEHR lange an diesen Produkten.

Gut, die E14 Sockel haben sie nicht, bei Pearl gibt es aber (sicher auch anderswo) Adapter für alle möglichen Fassungen auf andere, in meinem Fall jetzt halt E14 auf GU10 – funktioniert wunderbar.

Zum Start braucht man bei Philips zuerst mal eine „Bridge“, ein Geräte welches das heimische (und die Cloud) mit der App auf mobilen Geräten verbindet und danach die Lampen über ZigBee Protokoll/Funk verbindet. Fand ich irgendwie blöd – und doch auch gut. So muss ich mich was die Sicherheit angeht mehr oder weniger „nur“ um dieses Gerät kümmern und nicht um jede einzelne Lampe. Insgesamt sorge ich mich nicht allzu sehr – der Schaden der angerichtet werden könnte ist doch eher begrenzt.

Also los geht’s. Mein „Infrastruktur-Rack“ (eine grosse Aufbewahrungsbox auf der Seite liegend und belüftet…) brauchte ein paar Updates. Kein Netzwerkport mehr verfügbar, also einen kleinen Switch mehr installieren – alternativ hätte ich den bestehenden ersetzen können, weil POE 24V aber nicht kostengünstig genug – und die Anschlüsse für die Bridge, die aussen auf die Kiste kommt verlegen. War eine ziemlich mühsame Arbeit weil alles schon recht voll war und natürlich nicht mehr genügend Stromanschlüsse verfügbar waren (weil auch die Hifi-Technik für das Wohnzimmer mit da drin steckt..).

Allerdings habe ich die Schwierigkeiten ja so oder so erst danach erwartet. Die Bridge eingesteckt – viele blaue LEDs aussen am Leuchten, nicht abschaltbar. Na ja, hoffentlich bleibt es das einzige Problem, dieses lässt sich mit Klebefolie lösen ;-). Lampen eingedreht (GU10 mit E14 Adapter – problemlos) und App installiert. App sagt „1 Bridge gefunden“ – koppeln (dafür muss man auf der Bridge auf den Knopf drücken – finde ich noch eine gute Lösung für die Absicherung der Verbindung…) – Lampen gefunden, gesteuert, fertig!

Es war tatsächlich kinderleicht das System in Betrieb zu nehmen und auch die App, aktuell verwende ich nur oder erst die Originalapp von Philips, ist einfach zu bedienen. Wie es sein muss! Funkverbindung ist offensichtlich genügend und jede eingesteckte Birne erweitert die Verbindung – ähnlich wie ein WLAN-Repeater. Es müssen also nicht alle Lampen in Reichweite der Bridge sein, die können untereinander kommunizieren. Dazu muss man allerdings sagen dass das nur dann stimmt, wenn auch tatsächlich das Licht mit Hue Funktion ein- respektive ausgeschaltet wird. Wenn man die Lampen über den „normalen“ Lichtschalter ausschaltet ist da kein Strom mehr und auch keine Repeater Funktion. Deshalb kann es gut sein, dass für die Zukunft der eine oder andere „Hue Lichtschalter“ installiert wird bei uns – zusätzlich zu den normalen Schaltern.

Braucht es farbiges Licht im Wohnzimmer – hmmm – ich hätte gesagt nein, aber es ist eine coole Sache. Es erweitert die Funktion „dimmen“ um den Aspekt Farbtemperatur und Farbe und kann für interessante Stimmungen sorgen. Mal schauen wie lange man damit wirklich rum spielt oder wann der Moment kommt an dem man einfach eine Stimmung einstellt und so lässt. Hier wäre es bei Hue noch cool wenn sich die Lampen die „letzte Stimmung“ merken würden. Wenn ich jetzt auf den Stromschalter tippe leuchten die Lampen einfach „weiss“ mit voller Leuchtkraft. Das ist absolut identisch zu vorher, aber trotzdem irgendwie unbefriedigend. Die Lösung liegt wohl tatsächlich in zusätzlichen Schaltern….

Die Lampensuche kann nun weiter gehen, mal schauen was wir uns dort am Schluss kaufen werden. Wir haben einen (natürlich noch geheimen) Favoriten auserkoren. Die Lichtszenen werden wir sicherlich noch mit eigenen Themen erweitern um „unsere“ Stimmungen hin zu kriegen (oder auch einzelne Lampen heller oder dunkler zu schalten je nachdem wo man sich gerade befindet). Lustig ist die Verwendung von Fotos auf dem Handy zur Erstellung von Lichtthemen – ein Schweizerkreuz ergibt eine tolle weiss/rote Stimmung im Wohnzimmer :-).

Fazit: Ich glaube, das ist eine gute Sache. Allerdings ist die Sache wahrscheinlich nur dann richtig gut, wenn ein grosser Teil aller Lampen damit gesteuert werden kann. Aktuell ist bei uns im Wohnzimmer eine Lampe von drei umgerüstet – toll natürlich dass die Stimmung macht wenn die anderen weiss weiter leuchten. Die Bedienung des Philips Systems und dessen Installation ist wirklich absolut einfach und intuitiv, gut gemacht! Bin gespannt was da noch alles kommen wird in Zukunft……

 

Der Blogjahrgang 2016 war … durchzogen..

Nein, ich will niemanden mit einem weiteren Jahresrückblick – weder privater Natur noch geschäftlicher Art – belästigen. Trotz allem habe ich über die Festtage mal ein bisschen zurück gedacht und mir überlegt, was mir im Zusammenhang mit dem Schreiben dieses Blogs alles aufgefallen ist.

In diesem Jahr kam es oft zu einer Art „Ideenstau“ – ich hatte keine Idee zu schreiben und deshalb auch keine Lust. Deshalb gibt es oft längere Zeitabschnitte in denen ich eigentlich überhaupt nichts geschrieben habe. Und es gab die genau umgekehrten Zeiten, Tage an denen ich mehrere Ideen gehabt hätte aber nicht genügend Zeit um zu schreiben.

Es hat auch im Jahr 2016 einen neuen Rekord an Lesern abgesetzt, seit ich 2012 begonnen habe sind die Aufrufe um das 20-ig fache gestiegen. Das ist irgendwie erstaunliche da ich nicht wirklich allgemeine Themen aufgreife oder nur selten. Es gibt darunter einige Artikel (wie zum Beispiel der über meine Jung-Analyse) welche immer wieder aufgerufen werden – weit über dem Durchschnitt. Natürlich sind auch die allgemeinen Themen mit internationalen Markennamen (hauptsächlich meine Artikel zu Ubiquiti’s Unifi WLAN Geräten) beliebter als eine Liebeserklärung an meine Frau (welche auch schon ein paar „Monate“ zurück liegt).

Etwas hat sich aber durchaus geändert – und das ist die kritische (im negativen Sinne) Auseinandersetzung mit den Themen. Bisher waren Kommentare mehrheitlich positiver Natur – was ich eigentlich gar nicht will. Ich akzeptiere alle Kommentare die gemacht werden und das wäre auch nicht anders wären diese kritisch. Meist gelangen diese Kommentare aber über Dritte an mich….was irgendwie keinen Sinn macht und dem Wesen eines Blogs eigentlich komplett widerspricht.

Wie äussert sich das – in Dingen wie „das ist eine verbohrte Meinung“, „darf man das so sagen“ oder „könnte es nicht sein, dass man damit jemandem auf den Schlipps tritt“. Vielleicht muss ich da mal etwas nochmals klar stellen. Ich schreibe diese Blogs zu irgend einem Thema das mich gerade interessiert und zu dem ich in dem Moment eine Meinung habe. Angriffig in der Tonlage bin ich – so meine ich zumindest – doch eher selten. Dass dies nun meine sakro-sankte, unumstössliche Meinung darstellt ist in keiner Weise wahr. Es ist eine Momentaufnahme zu der ich in jedem Fall und immer zur Diskussion bereit bin.

Ich weiss nicht mehr alles was ich hier geschrieben habe – auch das eine spannende Geschichte. Ich werde gelegentlich angesprochen weil ich über etwas geschrieben habe – und ich weiss es selbst nicht mehr. Könnte man als peinlich erachten, ist es mir aber nicht. Wenn der Artikel geschrieben ist, ist das für mich „erledigt“, ich habe mich mit dem Thema auseinandergesetzt oder mich zu irgend einem Thema geäussert.

Dass viele der negativen Kommentare über Dritte zu mir gelangen und nie von guten Kollegen oder gar Freunden zeigt mir, dass es mehrheitlich Leute sind, die mich persönlich nicht kennen und mich deshalb – was natürlich verständlich ist – über diesen Kanal identifizieren. Grundsätzlich hätte ich nie an eine solche Wirkung geglaubt, aber es scheint doch so zu sein. Freunde kennen mich – die wissen, dass ich auch beim ersten Bier Blog 1 schreiben könnte und nach ein paar Diskussionen von anderen Meinung überzeugt werden kann. Zumindest akzeptieren kann ich viele Meinungen. Alles was hier geschrieben ist gilt für den Moment in dem ich es schreibe – ich bin aber meist flexibel.

Fazit: Das Jahr 2016 hat neue Dinge zu Tage gebracht. Ich sehe allerdings absolut keinen Grund etwas zu ändern. Wenn ich Lust habe was zu schreiben werde ich das wieder tun und mich nicht in erster Linie darum kümmern, wer sich welche Gedanken darüber machen könnte. Wann immer jemand denkt das etwas nicht gut ist nehme ich gerne Kommentare entgegen. Mir macht es weiterhin Spass zwischen durch zu schreiben….

„Frühbucher-Spartarif“ und Zusatzkosten…

Wir waren mal wieder in einem Weekend in der absoluten Nebensaison. Diesmal haben wir uns für ein Hotel eher zufällig entschieden. Auf verschiedenen Platformen haben wir einfach mal rum gestöbert und eines gefunden. Wie immer bin ich auch noch kurz auf die Webseite des Hotels selbst und geschaut, wie das mit dem Preis dort aussieht.

Siehe da, da gibt es eine Frühbucher (….Termin lag drei Wochen in der Zukunft, na ja, früh ist relativ…) Variante die tatsächlich etwas günstiger ist als in den Portalen. Also – sofort gebucht, passt. Auf der Bestätigung habe ich dann schon mal gesehen, dass das Parking CHF 30.– pro Tag kostet. Nicht ungewöhnlich – und es gab auch noch die Bemerkung irgendwo, dass nicht reservierbare kostenlose Aussenparkplätze zur Verfügung stünden.

Nun sind wir hin gefahren und waren schon so ein bisschen überrascht. Wenn da „Parkservice“ sogar in der Beschreibung steht finde ich ist es auch von der überaus netten und freundlichen Dame die uns empfing nicht unbedingt nett mir dreimal zu versichern, dass ich auch gerne selbst parken könnte (nachdem ich zu Fuss die wenigen Aussenparkplätze inspiziert hatte  – die waren natürlich voll). Aber ja, es ging ja, ich liess das Auto stehen und ab zum Empfang.

Eine erneut sehr freundliche Dame – und das meine ich an dieser Stelle wirklich kein bisschen ironisch – hat uns empfangen und uns mitgeteilt, dass wir „trotz“ unserer wahnsinnig günstigen Rate ein Zimmer-Upgrade erhalten hätten und das ja nun fast schon geschenkt sei. Irgendwie schräg, aber auch in Ordnung. Der Upgrade war wie so oft in diesen Aussensaison Zeiten einfach erklärbar, ein Flügel des Hotels wurde geöffnet und der hat nunmal die Zimmerkategorie die wir gebucht hatten nicht verfügbar.

Uns wurde auch erklärt, dass das Hotel eine Art „Soft-Opening“ macht im Moment – geöffnet ist nur Freitag bis Sonntag. Ob das eine gute Sache ist weiss ich wirklich nicht. Die Services die es dann meist gibt sind weit weg von denen im Normalbetrieb (Küche mit fixem Menu, eines von mehreren Restaurants offen usw). Diesmal kam noch dazu, dass zum Beispiel auch die ganzen digitalen „Angebote“ nicht wirklich funktionierten (keine Speisekarte abrufbar (get.string.invalid.argument -> mit Zwiebelsauce vielleicht gar nicht so übel ;-)), andere Informationen nicht verfügbar, die elektronische Rechnung zeigt nicht, was hinter den Buchungen steht usw…).

Nachtessen wunderbar, erneut sehr nette und freundliche Bedienung. Da gab es echt nicht auszusetzen (nachdem wir den Tisch gewechselt hatten, beim ersten „Versuch“ war der Kücheneingang recht nahe und da zog es doch deutlich), auch einen guten Wein haben wir für uns gefunden, die Auswahl ist wirklich gut. Der Absacker in der nahezu leeren Bar hat das Bild bestätigt, alle freundlich und erfolgreich bemüht.

Die Ernüchterung kam beim Morgenessen; „Bei ihrer Rate ist das Frühstück nicht mit inbegriffen“. Ich bin überzeugt, dass wir das schon hätten sehen können, aber wir haben das sicherlich nicht absichtlich gemacht. Trotz allem, wieso wird uns am Vortag gezeigt wo es Frühstück gibt und mit keinem Wort erwähnt, dass wir das nicht kriegen werden oder für CHF 70.– Aufpreis? Na ja, freundlich wie immer durften wir von der Karte wählen und kamen so zu einem Frühstück für weniger als CHF 70.–.

Der bereits bei der Ankunft (und da ist er in den Beschreibungen sogar erwähnt) etwas holprige Parkservice hat bei der Abreise noch gänzlich versagt; „hier ist ihr Schlüssel, das Auto steht im 2. UG auf Parkplatznummer 67 – und hier ist ihr Gepäck“.

Am Ende muss man sagen, das Haus und das Personal sind auf sehr hohem Niveau gut, die Leistung insgesamt hinterlässt aber einen schalen Eindruck und erweckt keinen Wunsch da wieder hin zu gehen. Aus meiner Sicht müsste aber genau das das Ziel sein wenn man diese Wochenenden in der Nebensaison öffnet – die Leute reizen damit die vielleicht mal länger oder zumindest nochmals buchen. Ohne Groll sehen wir keinen Grund, da nochmals zu buchen, dafür war das einfach nicht „überzeugend“ genug. Da wir mehrere solche Weekends pro Jahr machen (und immer in der Nebensaison) meine ich das schon beurteilen zu können; Das kann man besser machen!

Fazit: Für uns ein gelungenes Wochenende ohne dass der Wunsch aufgekommen wäre, dieses zu wiederholen, das Hotel für weitere Aufenthalte in die engere Wahl zu ziehen. Schade um das Personal, welches sich redlich bemüht aber mit den eingeschränkten Leistungen und teilweise etwas undurchsichtigen Definition zu kämpfen hat. Eine niedriger Zimmerpreis (wobei auch das CHF 180.– waren) wird relativiert durch kein Frühstück dabei (Zimmerpreis bei CHF 250.–) und kein Parkplatz (Endpreis ohne Gebühren CHF  280.–). Wäre das alles von Anfang an klar gewesen, kein Problem, der Aufenthalt war das Geld wert. Dass wir aber Häppchenweise mit Zusatzkosten konfrontiert wurden hat etwas die Stimmung gedämpft! Hoteliers, öffnet eure Hotels nur dann, wenn die Services vollständig angeboten werden können (natürlich braucht es in der Nebensaison nicht fünf Restaurants….) und macht die Preise höchst transparent.

 

Über das Hotel: Wir waren im Hotel Intercontinental in Davos (das goldenen Ei), wahrscheinlich kam bei uns noch hinzu, dass wir Davos selbst nicht sooo toll finden. Auch gut möglich dass wir schlicht noch von unserem letzten Aufenthalt übers Wochenende verzückt waren und nun schlicht zu hohe Erwartungen haben (…das war damals im The Chedi in Andermatt – der Ort gefällt uns auch nicht und trotzdem würden wir sofort wieder hin gehen – allerdings sind dort nicht die Nebenkosten problematisch sondern schlicht schon der reine, transparente Nettopreis ;-)).

Atomausstieg – irgendwie schwierig…

Wir dürfen abstimmen, einmal mehr. Diesmal geht es darum, ob wir aus der Atomenergie schneller als bisher geplant aussteigen sollten. Unsere Atomkraftwerke also schliessen und auf andere Energien setzen – schneller als dieser Ausstieg so oder so schon geplant wäre.

Einem ersten Impuls folgend würde ich sagen; nein, der Ausstieg ist bereits beschlossen, alle haben sich auf diese Termine eingerichtet und sollen nun auch in den Projekten so weiter verfahren dürfen. Der zweite Impuls war klar ein ja, ein Zeichen setzen damit auch wirklich sofort angefangen wird, Alternativen ernsthaft zu diskutieren.

Die Atomkraft beherbergt ein paar sehr hohe Risiken mit vielleicht zunehmender Wahrscheinlichkeit wenn die Anlagen älter werden. Die Atomkraft ist aber auch recht sauber während der Stromproduktion. Die Atomkraft hinterlässt uns ungelöste, schwerwiegende Probleme bei den radioaktiven Abfällen. Eine richtige Diva diese Energie. Auf der einen Seite leuchtend hell mit sehr guter Produktionsleistung und keinen Abgasen – die CO2 Ziele würden wohl am einfachsten mit mehr Atomkraft zu erreichen sein. Richtig hässlich aber im Falle einer Havarie und auch bei den Hinterlassenschaften.

Ein Problem scheint mir aber einfach nicht wirklich gut gelöst. Woher kommt der fehlende Strom, wenn wir die Atomkraftewerke schneller abstellen? Woher kommt der Strom überhaupt wenn wir diese abstellen? Die Befürworter haben eine Plan, setzen dabei aber doch auch recht stark auf erneuerbare Energien – dagegen sprechen aber auch viele Dinge (Optik, Naturschutz usw…) und die Effizienz ist oft ungenügend. Zumindest ist mit vielen Alternativenergien nur dann Land zu gewinnen, wenn die Energie sinnvoll gespeichert werden kann wenn sie bereits in der Form „Elekriztiät“ zur Verfügung steht.

Wir benötigen immer weniger Strom in unserem Land (die Statistik wurde gerade erst veröffentlicht), haben dies aber eigentlich nur den Geräten selbst zu verdanken. Diese wurden sparsamer, wir haben aber immer mehr davon. Da müsste dann auch mal die Gesamtsumme an Enerige betrachtet werden – braucht ein Smartphone das ich jedes Jahr wechsle wirklich wenig Strom? Ja, aber die Produktion dürfte einiges verschlingen…

Automobile sollen wir auch alle so rasch wie möglich elektrische haben…da kommt immerhin dazu, dass mit dem Auto ein vernünftiger Energiespeicher zur Verfügung stehen würde – eine Bedingung würde erfüllt, der Verbrauch aber natürlich stark erhöht. Diese Entwicklungen müssen alle irgendwie Hand in Hand gehen mit der Umgestaltung der Energieproduktion.

Fazit: Ich weiss noch nicht, was ich abstimmen soll. Einerseits meine ich, die Schweiz hatte einen Plan und der ist genügend gut. Andererseits möchte ich ein Zeichen setzen damit man schneller jetzt an den Lösungen arbeiten muss. Am Ende sind wir eine Demokratie und ein mündiges, teils intelligentes Stimmvolk – wir können nicht nur Entscheide treffen sondern auch wieder rückgängig machen. Und eine Regierung haben wir auch – wir werden nicht plötzlich auf Grund einer solchen Initiative unterversorgt sein – weder die Politik noch sonst jemand wir derart konsequent einen Volkswillen umsetzen. Das passiert anderswo nicht, wieso müssen die Gegner jetzt derart drauf pochen, dass wir in kalten, dunklen Wohnungen sitzen werde – vielleicht bin ich tatsächlich dafür im Sinne der Abstimmung, im „Herzen“ bin ich noch nicht zu einem Entschluss gekommen.

WLAN – ganz neue „Strategie“…

Unser Haus ist recht gut darin die Funksignale von WLANs zu fressen, ganz speziell im 5Ghz Band scheint unser Haus ein einziges „Dämpferelement“ zu sein. Bereits nach wenigen Metern ist meist Schluss mit wirklich gutem Signal. Daraus entstanden vor längerer Zeit etliche Probleme bei der Versorgung einer Familie mit WLAN in ausreichender Qualität.

Frühere Installationen mit mehreren Access Points waren immer problematisch und der Übergang von einem zum anderen AP nicht elegant. Dies konnte ich vor einiger Zeit schon (schon mehrfach zu dem Thema hier berichtet) mit den Unifi WLAN Komponenten auf elegante Art lösen. Eine mehr oder weniger professionelle Lösung mit zentraler Verwaltung, ich habe nun in jedem Stockwerk einen AP und dies zentral verwaltet. Somit überall volle Kanne Empfang.

Und doch waren die Durchsätze nicht wirklich berauschend – und sehr unterschiedlich von Geräte zu Gerät. Mein Lenovo Yoga mit AC-Karte hat nie wirklich mehr als 5-10MB/s durch das Netzwerk gekriegt, andere (wie mein Dell Firmennotebook mit derselben AC Karte …??) locker zwischen 30-40MB/s was dann doch den Erwartungen entsprechen würde. Die Firmware der APs die ich verwende unterliegt permanenten Anpassungen – welche nicht immer gut raus gekommen sind. Da es immer mal wieder Versionen mit mehr oder weniger Durchsatz gab habe ich das Problem immer in diesen Bereich verschoben.

Doch kam es mir etwas kurios vor und in den Foren war auch zu lesen, dass aus Performance-Sicht die letzten Versionen der Firmware sehr gut seien, was ich nicht wirklich nachvollziehen konnte. Also doch nochmal über die Bücher…und ja, die Lösung liegt auf der Hand.

Obwohl unser Haus tatsächlich nicht sehr durchlässig ist sind alle Netzwerke natürlich überall zu sehen – als 3x 2.4Ghz und 3x5Ghz, sechs mal unser Netzwerk und einige Nachbarn dazu. Ein Scanner hat dann auch mal ganz klare ausgesagt, mega viel Noise in der Hütte…..Noise, wie bitte, sind alles meine Netze! Aber klar, obwohl alles meine sind sind die Signale da und stören sich gegenseitig, erhöhen die Fehlerquote in der Übermittlung und je nach Anfälligkeit des verwendeten Gerätes bricht die Performance zusammen.

Ich war damals der Meinung, dass ich unbedingt 5Ghz überall brauche wegen den ganzen AC-Adaptern die so langsam kommen – aber die in dem Fall meist genutzt Internetleistung (100Mbit) lässt sich locker auch über die 2.4Ghz Netzwerke abrufen. Also habe ich im UG und OG die 5Ghz Netzwerke ausgeschaltet und im EG das 2.4Ghz Netzwerk.

Nun habe ich das erste Ziel sofort erreicht, alle Geräte die im EG im Betrieb und 5Ghz / AC (ich weiss, gehört nicht zusammen…) fähig sind verbinden sich auf den gut sichtbaren AP EG. Bereits im EG schwankt die Signalstärke zwischen 99 und 45% -> ist aber bei AC egal, geht weiterhin derart viel durch – und auf dem Lenovo jetzt locker immer über 20MB/s -> also deutlich mehr als zuvor.

Sobald man sich weiter ausserhalb verbindet wechseln die Geräte halt auf das 2.4Ghz Netzwerk welches sich deutlich besser durch unser Haus frisst. Auch da ist die Performance mehr als genügend für den Alltag im Internet. Einziger Unterschied der spürbar ist ist das Browsen von Bildern vom NAS. Wo die AC-Geräte jetzt durchaus mal 400MBit über das Netzwerk ziehen können bleiben die „N“ Geräte (oder halt die AC-Geräte am 2.4Ghz Netzwerk) deutlich zurück. Das ist spürbar, aber auch das eher problemlos, ein altes Notebook mit Standard-Disks hat sich auch nicht schneller angefühlt.

Fazit: Für mich scheint hier zu gelten „weniger ist mehr“. Die Reduktion der Netzwerke bei uns zu Hause hat dazu geführt, dass sich zwar die verfügbare Signalstärke im Haus in fast allen Fällen verringert hat – oder zumindest nie verbessert – sich der Durchsatz aber erhöht hat weil die Geräte nicht mehr mit Störsignalen die von den eigenen Netzwerken verursacht wurden zu kämpfen haben. Profis aus dem Bereich werden mir sagen „ist ja klar, Alter“ – ich finde es schön hat die Erkenntnis den Weg auch in meinen Kopf gefunden (aber; nicht immer ist weniger mehr, das muss man schon von Situation zu Situation beurteilen :-)).