Die Squeezebox – ein Nachruf….

SlimDevices hat es mal gegeben, eine britische Firma mit einer revolutionären Idee. Multiroom, Cloud, Server, Internetradio – und alles in einem Gerät steuerbar von verschiedensten Orten her (damals noch PCs, eigene Fernbedienungen – Smartphones hatte da noch keiner…).

Leider war weder die Qualität noch die Vermarktung richtig gut und die Firma war jetzt nicht sooo der Renner. Logitech hat (damals) das Potential erkannt und die Firma gekauft. Natürlich ist der „Controller“ (die Fernbedienung der Squeezebox) sehr rasch und richtiger Weise durch die Qualitätskontrollen von Logitech gefallen, das Produkt wurde nicht mehr gebaut und vertrieben. Das an sich wäre zu verkraften gewesen, aber leider ist damit auch der „Player“ gestorben. Ein kleiner Kasten mit vernünftigem DAC und Digitalausgang, ohne Verstärker ohne Bildschirm – nichts. Einfach irgendwo verstecken und anschliessen – eigentlich wie bei Sonos auch verfügbar.

Die Squeezebox Touch war immer besser als alle anderen was die Tonqualität anging – kein Wunder, viel besserer DAC verbaut darin. Auch der Touchscreen auf der Vorderseite war eine coole Sache – gab es doch einen Hacken?? JA – der PREIS war viel zu hoch – und auch dieses Gerät wurde somit nicht zum Erfolg.

Der Transporter sei nur am Rande erwähnt, ein High-End Musicstreamer mit elektronischen VU-Metern – schon alleine deswegen hätte ich immer gerne so einen gehabt, macht jetzt aber auch keinen Sinn mehr – und ist natürlich auch nicht mehr erhältlich.

Bleiben die Boombox und das Radio – beides mobile Geräte im Sinne Ghetto-Blaster. Boombox mit Stereolautsprechern war ein tolles Gerät mit tollem Klang – leider optisch nicht gerade der Hit. Das Radio war eine sehr gute Lösung, zumal mit Akku ausgestattet (optional – weshalb auch immer…) wirklich überall Musik gehört werden konnte. Ich habe heute noch den Player und mehrere Radios im Einsatz mit einem Server im Haus.

Die Serversoftware ist aus meiner Sicht echt gut, kommt vor allem auch mit sehr grossen Sammlungen (> 400GB) gut zurecht. Keine Abstürze, nichts, einfach gut. Auch die Integration von Diensten wie spotify und anderen ist einfach grossartig. Ob man auf den Radios wirklich Bilder anschauen will – was durchaus funktioniert – weiss ich nicht so richtig. Etwas unschön ist, dass die Software nicht automatisch merkt, wenn neue Musik in die Verzeichnisse abgelegt werden, diese werden nicht wirklich überwacht. Da muss man dann manuell eingreifen – etwas unnötig finde ich. Da die Software aber auch auf vielen NAS läuft, geht es dabei vielleicht um Ressourcenbedarf.

Die Zukunft – UE by Logitech…..bin nicht so glücklich. Nur noch dieses eine Gerät (das ehemalige Radio) ist zu haben und in Zukunft läuft alles primär über den mysqueezebox Account. Den Heimserver soll man zwar irgendwie noch einbinden können, aber trotzdem finde ich das keine gute Lösung. Vielleicht wird es halt dann irgendwann doch Sonos….oder sonst was.

Aktuell bastle ich gerade an einer etwas hochklassigeren Lösung mit einem PC und einem Cambridge-Audio DAC – auch davon werde ich zu gegebener Zeit berichten.

Ich finds schade, aber man kann nichts tun. Logitech wäre vorne dabei gewesen und gibt jetzt just in dem Moment auf, wo diese Geräte wie Pilze aus dem Boden schiessen. Den Vorsprung hat man tüchtig verspielt – wohl wissentlich und willentlich….

Windows 8 schlechter als Windows Vista….!!

Das zumindest zeigen die jetzt bekannt gewordenen Zahlen. Windows Vista erreichte in derselben Verkaufszeit 2.2% OS-Anteil (installierte Basis), Windows 8 nur 1.7. Wenn man bedenkt, wie man heute über Windows Vista spricht ist das schon ein sehr grober Fehlstart für Microsoft!

Woran liegt das? Ich habe eine recht eindeutige Meinung…..

– Die Ablösung eines sehr erfolgreichen OS ist immer kritisch (XP -> Vista / Windows 7 -> Windows 8)

– Mit Windows 8 wurde für den PC-Benutzer kein echter Mehrwert geschaffen, trotzdem ist eine Umgewöhnung notwendig

– Das Marketing war nicht gut, wenn ich heute durch einen Mediamarkt oder Saturn oder so laufe, dann sehe ich eine Apple-Ecke (schön gemacht, alles zum Anfassen da) und eine PC Ecke. Dort liegen wild durcheinander PCs, Notebook, Netbooks, Ultrabooks – und vielleicht sogar ein paar Tablets – aber KEIN Windows 8 Bereich oder so was. Windows 8 Maschinen stehen direkt neben dem Schnäppchen für CHF 200.– mit Windows XP.

– Die Geräte, die wirklich von Windows 8 profitieren könnten, waren zum Start und vor allem zum Weihnachtsgeschäft nicht (überall) verfügbar oder es sind wieder solch „komische“ Geräte, welche man auf-, um-, zu- und wieder aufklappen  kann – diese Geräte waren doch schon mal ein Flopp, oder?

– Die PC-Industrie hat weiterhin nicht verstanden, dass das Design der Geräte einen Einfluss hat auf den Verkauf – ich mag ja Lenovo – aber das Technodesign dort ist nicht wirklich zur Kaufförderung geeignet.

– Die Integration Arbeitsplatz/mobiler Arbeitsplatz/home office/private Geräte scheint für viele nicht mehr das Killerkriterium zu sein für den Gerätekauf, so etwas könnte sich aber durchaus wieder entwickeln.

Auf keinen Fall will ich hier sagen, dass man Windows 8 mit Windows Vista vergleichen sollte. Es gibt sicherlich ein paar ähnliche Probleme (etwas holprige Bedienung usw) – aber von den Performance- und Stabilitätsproblemen mit Vista findet man bei Windows 8 nichts, das OS läuft eigentlich super.

Wird auch Windows 8 eine Totgeburt?? Ist aus meiner Sicht echt schwer zu sagen. Sicherlich sollte Microsoft nicht auf ihr (darf man nicht mehr sagen) Metro Design bestehen. Ein Geräte sollte so konfiguriert werden können, dass der an sich sehr einfach Umstieg von Windows 7 auf Windows 8 ohne Umgewöhnung möglich wäre. Heute entscheiden noch zu viele sich für die Migration auf Windows 7 noch im nächsten Jahr – was Sinn macht, wenn man die Umgewöhnungsphase anschaut – was aber keinen Sinn macht, wenn man die Leistungsfähigkeit des Systems anschaut…….

Ich bleibe bei Windows 8 auf allen Geräte, mir macht es „nichts aus“ aber ich gebe auch gerne zu, der einzige Vorteil gegenüber Windows 7 bleibt auch jetzt noch die SEHR schnelle und effiziente Suche auf dem Home-Screen. Telefon bleibt Android und iPhone im Hause Tschan – kein Bedarf für ein Windows Phone ist auszumachen – wieso auch, wäre nur anders……

Persönlich denke ich, dass sich Windows 8 zu einem richtigen Problem für Microsoft entwickeln könnte. Die im Kern versprochenen und realisierten Gemeinsamkeiten aller Geräte (vom Server/PC bis zum Telefon) scheinen für den Benutzer nicht so relevant zu sein – was auch irgendwie logisch ist, macht man auch nicht mit allen Geräten dieselbe Arbeit.

Wir werden es sehen – ich bin persönlich weiter überzeugt, für das Produkt aber weiterhin sehr skeptisch….

Restaurantreservation „online“ – ein Erfahrungsbericht -> nie wieder!

Gestern wollte ich mit meiner Frau noch unser persönliches Weihachtsessen durchführen. Da bieten sich bei uns in der Region einige „Beizen“ an – eine davon ist das Weiherschloss in Bottmingen. Keine Frage, die Location ist 1a und das Essen auch (15 Punkte) und wir können zu Fuss dorthin.

Leider sind diese Restaurants halt zur Weihnachtszeit auch immer sehr voll, trotzdem habe ich versucht dort telefonisch zu reservieren, man weiss ja nie, für zwei Personen geht manchmal schon etwas. Offensichtlich war allerdings das Personal zur Mittagszeit sehr beschäftigt, was ich auch verstehe.

Nun bietet dieses Restaurant aber auf der WEB-Seite eine online Reservationsmöglichkeit an. Also habe ich diese ausprobiert. Via lunchgate.com und foratable.com hatte ich in wenigen Minuten einen Tisch reserviert und per SMS eine Bestätigung (No. 205 um 13.05) erhalten – und wir haben uns auf den Abend gefreut.

Um 15.30 dann ein Anruf vom Restaurant, dass es leider noch viele telefonische (!) Reservationen gegeben habe und man keinen Tisch mehr hat (auf die Combox). Offensichtlich handelt es sich bei online Reservationen um solche zweiter Klasse. Bei meinem Rückruf kam genau dasselbe heraus (…es tut mir leid…). Kein Entschuldigung, kein Vorschlag – ausser dass ich einen Tag später noch kommen könnte……! Meine Bemerkung, dass das Tools somit Blödsinn sei wurde verworfen, das sei schon gut……

In diesem Zusammenhang sehr interessant erscheint mir folgender Artikel, welcher kurz zuvor in der BAZ veröffentlicht wurde:http://bazonline.ch/leben/essen-und-trinken/Aerger-um-kurzfristige-Absagen/story/20767482

…bei meiner Buchung wäre dem Restaurant auf jeden Fall eine e-Mail Adresse und eine korrekte, funktionierende Telefonnummer bekannt – ansonsten kann ich die Buchung nicht abschliessen, dazu braucht es einen Code….

Der Umgang mit solchen Tools scheint doch für einige noch recht schwierig – und die Bewältigung der daraus entstehenden Probleme wohl auch. Es ist für dieses Restaurant ein sehr kleiner Verlust, wenn wir nicht mehr kommen, aber uns hat es halt richtig genervt.

Wir haben unser Weihnachtsessen somit in das Restaurant „Besenstiehl“ in Basel verlegt und haben einen tollen Abend verbracht.

Elektronik gefunden!!

Bei meinem Hobby-Neuanfang Hifi war klar, die Musik kommt vom PC – aber die sollte auch gut klingen am Schluss…wofür PCs nun mal nicht berühmt sind dafür.

Vorweg – aus vergangener Zeit habe ich noch einen Electrocompaniet ECI2 welcher auf jeden Fall wieder zum Einsatz kommen sollte! Allein die blaue LED-Beleuchtung ist es wert ;-)! Das Gerät hat aus Hifi-Sicht ein grosses Manko – es klingt über die symetrischen XLR-Anschlüsse einfach eine Welt besser als über die normalen Cinch – aber genau nur diese gibt es an allen hochwertigen Streamern oder Soundkarten…zumal ich das digitale Timing so oder so nicht einer Soundkarte überlassen wollte.

Nach längerem Suchen habe ich aber doch einige Alternativen gefunden – und eine davon gleich noch mit einer Vorstufe integriert, so ist die verlorene Fernbedienung des Verstärkers auch kein Beinbruch mehr. Es musste der Cambridge Audio DAC Magic Plus her. Wie der dann angesteuert werden soll werden Hörtests zeigen – Toslink oder USB, in beiden Fällen sortiert der DAC das digitale Signal neu und umgeht somit die beim PC häufigen Timing-Probleme die von den in den Bereichen meist sehr billigen Teilen herrühren.

….das wäre mal erledigt und bestellt, eine Lautsprecherbox steht auch schon – weiter geht es, die Weihnachtsferien werden aus diesem Blickwinkel spannend werden…..

Musik hören mit Kopfhörern, geht das?

Bevor ich verheiratet war und Kinder hatte, waren Lautsprecher und Hifi oder High-End Ausrüstungen sehr dominant in meinen Wohnzimmern. Sinnvollerweise hat sich das dann geändert, schliesslich kann man sowohl den Platz und das Geld besser gebrauchen wie auch man die Zeit normalerweise nicht mehr findet, um mal zwei oder drei Stunden einfach Musik zu hören zu HauseAber – ich wollte trotzdem noch die Möglichkeit haben, Musik in hoher Qualität zu hören.

Kein Problem, jedes Handy kann das, ist ja alles digital – kann man so getrost absolut vergessen. Aus Handys kommt Musik und wenn ich Sport treibe oder spaziere ist das was raus kommt auch genügend (…und das ganz unabhängig vom Kopfhörer, es gibt nur die Wahl zwischen nicht gut und schlechter als nicht gut – bis hin zu scheusslich), aber sich hinsetzen und zuhören – vergessen!

Schnell war klar, bei der Quelle wird es Abstriche geben, ich will all meine Musik auf einem Computer gespeichert haben. Also darf es sonst zu nicht mehr allzu vielen Fehlern kommen in der Kette.

Als AKG-Fan war der Kopfhörer rasch gefunden, ein AKG-K701 (http://ch.akg.com/akg-produkt-detail-ch/k-701.html). Der sieht zwar etwas nach Küchenmaschine aus, tönt aber echt hervorragend. Was mir speziell gefällt ist, dass AKG nicht versucht den Bassbereich anzuheben um fehlenden Körperschall zu kompenisieren. Leider ist dieser Kopfhörer etwas empfindlich was die Verstärker vorne dran angeht – ein spezieller Kopfhörerverstärker ist ein Muss. Meine Empfehlung zu einem sehr guten Preis, der Dynavox CSM-112 (http://www.dynavox-audio.de/Verstaerker/Dynavox-Kopfhoererverstaerker-CSM-112-silber::15.html) – sicher nicht ganz auf dem Niveau des Kopfhörers, aber allen integrierten Kopfhöreranschlüssen meilenweit überlegen.

Zurück zur Frage im Titel – meine Antwort ist JA, es geht, ABER:
– fehlender Körperschall im Bassbereich lässt einen etwas vermissen
– räumliche Abbildung treibt manchmal wundersame Dinge und ist in meinem Fall oft ZU trennscharf
– absolut eingeschränkte Bewegungsfreiheit, Kopfhörer muss immer tadellos sitzen
– fast ZU hohe Detailauflösung zum Teil, man bleibt an kleinsten Geräuschen hängen, weil diese sehr „aufdringlich“ weiter gegeben werden – dabei kann der Fluss der Musik schon mal verloren gehen
– Personen im Umfeld werden mit den meisten hochwertigen Kopfhörern nicht von der Musik verschont,
Aktuell baue ich mir wieder mal einen Lautsprecher als Prototyp zusammen. Aktueller Stand: Einer fertig, erste Tests sind viel versprechend. Dazu sicher irgendwann mehr auf diesem Kanal. Was es auch noch zu sagen gibt, ich bin absolut nicht auf irgend eine Art von Musik fixiert, ich höre keine Volksmusik und sehr wenig klassische Musik – sonst geht (fast) alles!
….ja, das kommt schon davon, dass auf lange Zeit hinaus ein Kopfhörer kein echter Ersatz ist zu Lautsprechern, welche wiederum in keinem Fall ein Ersatz von Live-Konzerten sein können.

Follow-up Windows 8

Keiner redet darüber oder wenn doch, dann eher schlecht. Traditionell ist es allerdings ein gutes Zeichen, wenn über Microsoft Produkte nicht geredet wird – wobei es sich dann doch auch noch um äusserst erfolglose Produkte handeln könnte.

Nach nun ein paar Wochen schon mit Windows 8 erachte ich Windows 7 als in Teilen etwas altmodisch. Wie so viele habe auch ich mir mal das klassische Startmenu mittels App zurück geholt – die wirklich tolle Suchfunktionen des „Metro“-Screens habe ich aber sehr schnell angefangen zu vermissen und in der Folge die App recht rasch wieder deinstalliert. Aber solche Tools ermöglichen im Prinzip schon einen Umstieg für Leute, die noch mit Windows XP unterwegs sind. Nie und nimmer macht ein Umstieg heute auf Windows 7 noch Sinn.

Weiterhin absolut überzeugt bin ich von der Geschwindigkeit und der Stabilität des Systems. Auf jeder Hardware, auf welcher ich das System installiert habe lief es sofort schnell und stabil – aber es lief nicht unbedingt alles. Bei einem Sony Vaio z.Bsp, hat der SD-Kartenleser nicht mehr funktioniert – wundersam nach einem automatischen Update von Microsoft ging es wieder.

Offensichtlich haben doch einige Hardwarehersteller lieber über Verkaufszahlen und schlechtes Windows 8 gejammert als sich vernünftig darauf vorzubereiten – Zeit hätte man ja wirklich genügend gehabt.

Mein Fazit: Die Kachelnoberfläche auf dem PC (wir haben das auch im Geschäft eingeführt und arbeiten produktiv damit) stört nicht – bringt aber auch keine wesentlichen Vorteile aus meiner Sicht. Irgendwie verwende ich die als eine Art Suchbildschirm. Auf Tablets und dem Phone ist Windows 8 aber wirklich einen Macht – noch cooler wäre es wahrscheinlich, wenn man wüsste wo und wann welche Hardware verfügbar wird. Wieso man da nicht analysiert und merkt, dass man ein Apple Geräte nicht wegen dem Design oder wegen dem OS drauf oder wegen der Bedienbarkeit kauft, sondern wegen der Summe dieser Attribute zusammen verstehe ich nicht. Die Hardwarehersteller und Microsoft (deshalb wohl auch der Hardwareausflug von MS zum Surface) haben das Zusammenspiel der Elemente als wesentliche Komponente wohl einmal mehr vergessen….schade eigentlich, wirklich gute Software wurde da gebaut.

Meine erste Zeit mit Windows 8

Ich bin ja im Moment aus professioneller Sicht nicht mehr gezwungen, neuste Versionen von Microsoft Produkten zu testen und zu beurteilen – aber ich konnte es auch diesmal nicht lassen. Wie immer hat auch diesmal Microsoft „das beste Windows aller Zeiten“ präsentiert – und wie immer, stimmt das auch diesmal! Erkennt man Windows Vista erst mal als Ausrutscher an wird klar, dass sich Windows seit der Geburt tatsächlich kontinuierlich steigert.

Wir haben auch in der Firma jetzt umgestellt auf Windows 8 und ich muss sagen, mir gefällt das sehr gut – aber ich hätte eigentlich fast nichts davon gebraucht oder gar bisher vermisst.

Aktuell überrascht mich ein wenig, dass bei meiner Nutzung nicht die Maus den (meist) fehlenden Touchscreen ersetzt, sondern die Tastatur. Das macht das System aber wieder „Arbeitsplatztauglich“ – es ist durchaus zu bedienen ohne Touchscreen. Ich merke einfach, dass man mit Tastenkombinationen (wenn man sie dann mal kennt – aber das „Problem“ kennen auch alle Windows-Benutzer, die zum ersten Mal mit einem Mac auf dem Löwen oder Tiger oder was auch immer arbeiten…) sehr schnell vorwärts kommt und die Bedienung dann wirklich fix geht – rückblickend stelle ich aber auch fest, dass das auch auf Windows 7 gegangen wäre, da habe ich aber immer die Maus genommen. Offensichtlich ist das System auch intuitiv, meine drei Frauen zu Hause waren eigentlich sofort mit dem System vertraut, es kam zu erstaunlich wenig „Reklamationen“ 😉

Dies lässt den Schluss zu, dass die Oberfläche die Metro heisst aber nicht mehr Metro genannt werden darf irgendwie als Zusatz zu verstehen ist – den ich eigentlich immer möglichst rasch zu umgehen versuche. Zumindest auf dem Desktop PC.

Die technische Performance und Stabilität haben mich absolut überzeugt, Windows 8 ist gefühlt eher schneller als Windows 7, braucht nicht mehr Speicher, hat Viren usw. Schutz fix mit drin – irgendwie ein sorglos Paket.

Jetzt warte ich mal auf die Tablets, vom Phone bin ich eigentlich schon seit 7.5 überzeugt (auch wenn ich selbst ein Samsung Note zum Telefonieren nutze…). Erste Blicke auf Tablets waren schon recht überzeugend, die Durchgängigkeit über die Plattformen könnte schon zu einem Erfolgsfaktor werden. Genauso verstehe ich auch die Gerüchte, dass Apple aktuell iOS derart aufbaut, dass es auf Notebooks usw. lauffähig wird….

…ich werde hier immer mal wieder ein bisschen informieren, wie sich das für mich anfühlt – Tests, Benchmarks usw. gibt es genügend, darauf verzichte ich gerne!

Sinn und Unsinn von IT Zertifizierungen

Mein Fazit: Es wird niemandem je schaden, eine Zertifizierung zu machen. Im Gegenteil ist es bei der Erstauswahl/Grobsortierung von Bewerbungsdossier von hoher Wichtigkeit, die geforderten Zertifikate beilegen zu können. Sobald man diese ersten Hürden geschafft hat denke ich, ist ein Zertifikat nicht mehr so wichtig, aber eben, die erste Hürde ist manchmal schon eine Hohe….

Das Meta-Fazit: Alle Zertifizierungen machen, zu welchen man in der Lage ist, es wird keinen Schaden anrichten!

Als Arbeitnehmer wie ich einer bin fragt man sich immer wieder zum Thema Zertifizierungen. Was stellt die Zertifizierung jetzt wirklich dar und / oder welchen Nutzen habe ICH eigentlich davon? Soll ich jetzt einfach alle Herstellerzertifizierungen, welche ich auf Grund meines Wissens bestehen kann auch machen? Oder soll ich andere machen um mein Wissen breiter darzustellen.

Irgendwann gegen Ende der 90er Jahre war ich mal einer von wenigen zertifizierten Epson certified network printer engineers – den genauen Wortlaut kenne ich nicht mehr. Um was ging es, ich konnte schon damals IP-Printer einrichten – etwas was heute vollständig automatisch abläuft. Aber: es war etwas Wert…damals!

Das ist wohl eine der Schwierigkeiten bei IT Zertifizierungen – die Welt dreht sich sehr schnell, die Zertis laufen ab oder machen in der „neuen“ Welt einfach keinen Sinn mehr, weil kein erweiterter Nutzen daraus entsteht, weder für mich noch für einen eventuellen Arbeitgeber.

Wenn ich mich durch Stelleninserate durchpflüge stelle ich fest, es gibt zwei Varianten im IT Bereich. Die einen beschreiben die Skills äusserst detailliert und verlangen teilweise eine ganze Reihe von Zertifikaten – hier oft Herstellerzertifikate zu irgendeiner Technologie. Im Gegenzug wird aber auch oft eine Menge an Erfahrung von den Stellenaspiranten erwartet…nach etwas überlegen durchaus kein Widerspruch. Wenn ich behaupte, dass ich durch die Erfahrung genauso gut werden kann wie ein zertifizierter Spezialist muss ich ja in der Lage sein, die Zertifizierung zu machen – sonst stimmt meine Aussage nicht.

…allerdings bezeichne ich mich auch als erfahrener und nicht gerade Unfall anziehender Autofahrer, trotzdem würde ich voraussichtlich die heutige Theorieprüfung (oder auch meine damalige) nicht schaffen….sollte ich deshalb kein Auto mehr kaufen dürfen?

Was zählt nun mehr, was beweist mehr? Ich glaube, die Frage lässt sich so nicht generell beantworten. Ich gehe davon aus, dass in Grossbetrieben an begehrten Stellen die Dossiers an Hand einer Skills-Liste aussortiert werden – wenn ein Zertifikat fehlt – aussortiert, zurückgesendet. Keine Chance eine Chance zu bekommen.

Etwas kurios – man stellt sich diese Frage fast nur in der IT – in vielen anderen Berufen wird sogar gesetzlich geregelt, was man haben muss um welche Arbeiten auszuführen. Verbindliche Regelung in der IT-Welt dazu kenne ich keine – eventuell branchen-speziell auf Banken, Revisionsgesellschaften, Versicherungen und eventuell sicherheitsrelevanten Bundesbetrieben.

DT Swiss Service

Fahrräder sind echte Diven – vorallem wenn darauf noch ein Mensch rumfährt, welcher so um die 90 oder knapp drüber KG wiegt.

Meines hat nach einigen „ruhigen“ Jahren ein etwas schlechteres hinter sich, vorallem was die Federelemente (Gabel und Dämpfer angeht). Gleich beide haben sich in diesem Jahr verabschiedet und dies erst noch auf ähnliche Weise, beide sind unten im Federweg hängen geblieben. Der FOX RP2 HV ist noch in seiner Rekonvaleszenz (beim suspensioncenter), die Gabel habe ich direkt zu DT Swiss nach Biel gesendet.

Jungs, das war mal eine saubere Leistung. Montag gesendet, Dienstag gegen Mittag ein Telefon mit mündlichem Konstenvoranschlag – ja gesagt (nachdem ich den kleineren Schock wegen des Betrags überwunden hatte) – am Freitag Gabel wieder zurück bei mir in neuwertigem Zustand.

Dabei wurde ein Teil gar derart ersetzt, dass ich jetzt auch in den Genuss der neustern Version komme (13-fach verstellbare Druckstufendämpfung, vorher 5-fach). Ich gebe allerdings zu, dass ich diese Verstellbarkeit nie vermisst hatte, einmal eingestellt und das wars…

Also, Dank und eine grosse Empfehlung an die Jungs in Biel!

VIELE Erkenntnisse schon vor dem Start…

Schon etwas verblüfft bin ich, wie schwierig es sich erweist, was wie veröffentlicht werden soll. Ich habe gestern mehr oder weniger ohne Plan hiermit begonnen. Heute habe ich geschätzte 100 unterschiedliche Pläne und etwa 1000 dazugehörige Ideen verworfen und durch neue ersetzt, welche kurz darauf einer ersten Überarbeitung nicht stand gehalten haben.

Ja, ich habe in meinem allerersten Beitrag schon geschrieben, dass ich gespannt bin darauf, was mich erwartet – diese Spannung hat sich durchaus noch erhöht.

Grundsätzliche Probleme bekunde ich damit, was ich auf eine Seite und somit statisch als Information veröffentlichen will und was auf den Blog soll – hmmm – na ja, ich glaube da habe ich mich bald schon entschieden.

Geradezu verwirrend einfach erweist sich das Dashboard von WordPress – ich erwarte eigentlich ständig irgend was zu finden, was nicht so geht wie man sich das vorstellt. Wahrscheinlich gehen einige Dinge nicht (so weit bin ich aber noch nicht…), aber das was geht funktioniert echt einfach und intuitiv. Dies wiederum nimmt mir jegliche Ausrede – ICH bin herausgefordert und zwar nicht mit der Technik…

Allerdings macht das jetzt schon recht Spass, allein das Überlegen – werde ich wohl süchtig? Ach – zu früh sich so was zu überlegen, denke ich…

So, ich mach mal heute noch ein paar Dutzend Pläne, irgend einer davon wird dann zum „so mach ich das jetzt Plan“ erkoren.