Im Prinzip gehören die zwei Dinge nicht zwingend zusammen. Es gibt mehr als genügend Menschen mit einem Bauch, welche durchaus konditionell auf der Höhe sind. Bei mir selbst verhält sich das leider immer im selben Verhältnis; mehr Bauch gleich weniger Kondition. Das hat nicht direkt mit dem Bauch zu tun, sondern eher mit den Begleitumständen wie es überhaupt zu diesem kommt.

Ich habe mir mal geschworen, ich will nie wieder massiv abnehmen müssen – die vor allem weil ich der Meinung bin, dass ich das nicht mehr hinkriegen würde. Damals waren es 30 Kilogramm (ab ca. 120 abwärts). Aktuell ist die Tendenz aber wieder klar in die auch für mich falsche Richtung. Natürlich finde ich dazu locker etwa zehn sehr gute Ausreden und noch weitere mehr als Unterstüztungsbegründungen (keine Zeit wäre nicht mal wirklich gelogen, zu viele Autofahren auch nicht – aber es wären Ausreden..).

Konkret ist es einfach so, dass ich zu wenig Sport gemacht habe in dem Jahr und zu viel Party (oder einfach auch normales Essen und Trinken). Das hat dazu geführt, dass ich jetzt in den Bergen zu Fuss bereits wieder merke, das mit der Kondition, das waren noch Zeiten. Zwei Stunden Bergwanderung, gibt zwar keinen Muskelkater, war aber aufwärts anstrengend und Lunge wie auch Muskeln konnte ich problemlos an deren Grenzen bringen in der kurzen Zeit.

Das grösste Problem ist immer dasselbe; mein Kopf wüsste noch, wie es auch gehen könnte. Locker und easy, schwitzen gehört dann einfach dazu und ist kein Zeichen von „Stress“.

Nun, was gibt es dagegen zu tun? Für mich gilt die ganz simple Gleichung mehr Kalorien verbrauchen als zu sich nehmen wird den Körper schlanker machen, umgekehrt wird umgekehrtes geschehen. Leider bin ich absolut nicht in der Lage, mich auf der Essen- und Trinkenseite extrem einzuschränken. Obwohl gewisse Dinge im Moment was die Ernährung angeht sogar im Trend wären- ich habe keine Luste mein Essen und Trinken zu kontrollieren. Also bleibt mir nur der Weg über die Verbrauchsseite.

Ohne mir das als Vorsatz zu nehmen, aber im nächsten Jahr muss wieder richtig was gehen. Ich liebe die Sportart Mountain Bike (auch wenn es bei uns mehr ein Hügel-Biking ist auf Grund der Topographie) und da muss einfach wieder mehr gehen. Ich glaube nicht, dass ich in dem Jahr zwingend und über lange Zeit zu viel gegessen habe, aber ich habe schlicht zu wenig verbraucht.

Natürlich, es gibt viele Möglichkeiten solche „Probleme“ über die Essensgewohnheiten zu regeln. Es spricht für mich aber einfach zu viel dagegen. Ich mag Fleisch sehr gerne – also fallen die Trends „Vegetarierer“ oder „Veganer“ so oder so schon mal einfach aus. Wenn ich keine Fleisch mehr essen darf macht mir das alles keinen Spass mehr. Gleichzeitig verzichte ich noch auf Bier und Wein und dann….dann bin ich frustriert und lebe in meiner gesunden und schlanken Welt und sehen mich ständig nach vergangenen Zeiten. Kanns nicht sein….

Als Vorsatz nehme ich mir das natürlich trotzdem nicht, die habe ich noch nie halten können und sind deshalb genau so sinnlos. Allerdings finde ich es sehr attraktiv, solche Dinge im Januar zu beginnen – weil aktuell bin ich richtig voll gefressen von den ganzen Weihnachtsschlemmereien (allesamt wirklich fein) und das Verzichten ist wohl tatsächlich jetzt am einfachsten.

Nicht überraschen kann mich die Tatsachen, dass nach einem Jahr nachlässigem Trainign die Kondition nicht einfach schlechter sondern schlicht nicht mehr vorhanden ist. Schockiert bin ich trotzdem ein bisschen davon.

Fazit: Bevor ich mich wieder so richtig in die Gewichtsprobleme begebe muss jetzt im Jahr 20156 von Anfang an so richtig was gehen. Ich bin überzeugt, dass mein Wille sportlich wieder auf das Niveau 2014 zu kommen genügt um die anderen Dinge „im Vorbeigehen“ mit zu lösen. Zeit – hmmm – habe ich weiterhin vielleicht keine oder zu wenig, da muss eben noch ein wenig Zeit erfunden werden…

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