Ich bin kein Freund der Einrichtung und da ist auch einiges schief gegangen in der Vergangenheit – vor allem beim Wechsel des Signal-Lieferanten. Seit der Umstellung selbst kann ich aber sagen, die Stabilität hat sich zu vorher nicht verschlechtert (klar, das ist eher der Verdienst von quickline (Signallieferant) und nicht von der InterGGA) und die Leistung die versprochen wird kann immer abgerufen werden.

Am Samstag nun hat sich bei mir ein Störfall ereignet, welcher wie immer im dümmsten Moment zugeschlagen hat. Um für Zugriffe von aussen besser geschützt zu sein, habe ich meinen Server in eine separate DMZ gezügelt. Dies musste in einem Moment geschehen, in dem meine Familie nicht zu Hause ist, ich aber Zeit habe. Alles war erledigt und alles lief bestens. Danach – wenn man an den Geräten schon dran ist – habe ich noch alle Firmware-Versionen geprüft und tatsächlich gab es für einige Geräte noch Updates. Die Gelegenheit also.

Update drauf, Neustart, nix geht mehr. Mist, was ist los, nur zum Internet funktioniert die Verbindung nicht mehr, intern ist alles noch bestens. Hätte ich nicht vorher am Routing und an der Firewall rum gespielt, ich hätte keine Zweifel gehabt, das Signal vom Provider ist nicht mehr da. Aber eben, ich habe viele Änderungen gemacht und deshalb war die wahrscheinlichste Variante nicht die erste, die ich in Verdacht hatte.

Nach einigem hin und her ist mir dann doch mal aufgefallen, dass ich vom Provider die IP 192.168.100.1 erhalten habe – und das kann so nicht sein. Kurz das Telefon abnehmen und – nix – tot. Durch einen unglaublichen Zufall ist es also passiert, dass meine Änderungen (die ich nicht häufiger als alle paar Monate mal mache) zusammen gefallen ist mit dem ersten mir bewussten Providerausfall seit ebenfalls Monaten.

In solchen Momenten frage ich mich nach der Klärung manchmal, wieso man so irrational oder verblendet ist in diesen Momenten und die wahrscheinlichste Ursache plötzlich nicht mehr sieht. Wahrscheinlich kommt das davon, dass ich sehr wenig an den Geräten arbeite und somit jede Änderung nicht mit der vollständigen Überzeugung mache wie das bei Geräten der Fall wäre, die man tagtäglich konfiguriert und bei denen man alle Optionen im Griff hat.

Wieso nun will ich dazu die InterGGA loben?? Auf der Webseite wurde keine Information zu Ausfällen in Bottmingen gemacht (nur eine Gemeinde wurde erwähnt auf Grund von Blitzschäden). Trotzdem wollte ich wissen, ob der Ausfall am Ende doch durch mich irgendwie verursacht wurde und habe das angefragt. Umgehend – und wirklich umgehend – habe ich eine Auskunft erhalten, dass meine Leitung in einem Zeitraum nicht verfügbar war, inklusive einer genau dies beweisenden Grafik.

Das war doch mal Kundenservice der funktioniert hat, etwas was ich in der Vergangenheit an gleicher Stelle nicht erleben durfte. Es scheint also, dass man das Tagesgeschäft doch im Griff hat.

Fazit: Ausfälle kann es geben und die Reaktion der InterGGA war so, wie man sich das wünscht. Dass ich den Fehler bei mir selbst gesucht hatte erscheint mir in dem Zusammenhang irgendwie logisch – nichts desto trotz habe ich mir einmal mehr vorgenommen, in solchen Situation die Fehlersuche auch wieder anhand der Wahrscheinlichkeiten zu priorisieren. Der Knackpunkt dabei scheint mir diese Situationen überhaupt zu erkennen…..

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