Seit nun ein paar Wochen haben wir bei uns im Keller unsere eigene Wellnesszone mit Sportmöglichkeiten und einer (Infrarot-)saune eingerichtet. War das den Aufwand wert? Ein erster Rückblick von mir sagt, unbedingt!

Grundsätzlich lieben wir natürlich Wellness und Sauna – wenn diese Grundbedingung nicht erfüllt ist oder wäre, dann wäre wohl auch eine Investition falsch am Platz -> gut, da würde man sich das auch gar nicht überlegen. Somit haben wir schon viele Jahre lang immer mal wieder so gegen Ende des Herbstes und gefragt, ob wir uns nicht so etwas gönnen sollten. Leider haben wir uns das dann immer bis in den Frühling hinein gefragt und bei den ersten Sonnenstrahlen draussen mussten die Projektüberlegungen denen eines Pools im Garten weichen. In diesem Winter nun haben wir „zugschlagen“ und uns eingerichtet.

Ein Teil ist zur sportlichen Ertüchtigung gedacht (ein Rad ( http://www.stil-fit.com/en/ )mit Fernseher davor und ein paar andere Dinge eher für die Tiefenmuskulatur) und eine Infrarotsauna von Tylö (www.tylo.ch). Die Wahl des Saunaherstellers war für mich recht einfach, weil da nur drei Produktionsländer in Frage kamen – Norwegen, Finnland und Schweden, in umgekehrter Reihenfolge. Auf Grund der sehr knappen Platzverhältnisse haben wir beim Händler in einer Infrarotsaune probegeschwitzt – was uns sehr gefallen hat. Diese brauchen weniger Strom und sind kleiner und schneller warm. Die wärme kommt irgendwie „von innen“ (Infrarot halt) und das funktioniert sehr gut. Das fühlt sich direkt nach dem Einschalten schon warm an. Ich habe aber gehört, dass nur die hochwertigeren Infrarotsaunen auch dem Gefühl einer „echten“ Sauna recht nahe kommen.

Aber bringt es das jetzt – JA, und wie. Wenn man so ein bisschen müde ist kurz in die Sauna liegen und richtig müde werden, perfekt. Ein Vorteil der Infrarotsaunas, der Körper wird nicht zu sehr belastet, der Kreislauf kann mit nicht zu viel Hitze auch beruhigt und nicht angepeitscht. Was ich gerne mache ich so eine Stunde aufs Rad mit „vernünftigem“ Puls, Wasserhaushalt ausgleichen, dann eine halbe Stunde „bei mittlerer Hitze in der Sauna garen“, nochmals Wasserhaushalt ausgleichen und dann ins Bett. Der Schlaf danach gleicht einer Ohnmacht, die „Einschlafphase“ wird schlicht übersprungen. Hinlegen und weg – bin mir manchmal gar nicht ganz sicher ob ich schon ganz liege bis zum Schlafen ;-)!

Wenn jetzt einer denkt, ich habe von Saunagängen keine Ahnung wegen oben beschriebener Vorgehensweise – ja, das ist so und wäre mit einer Sauna auch nicht richtig. Das ist wirklich nur mit einer Infrarotsauna möglich. Allerdings kann man dort die anregende Wirkung der „echten“ Heissluftsauna nicht im selben Masse hin bekommen. Infrarot ist kein echter Ersatz für heisse Luft, für zu Hause aber die ideale Lösung. Es ist schlicht etwas anderes, mehr entspannend als anregend. Aber – es ist schööön warm darin. Wenn man da so aus dem Fenster schaut und alles ist grau und nass ein Genuss!

Fazit: Für uns hat sich das mehr als gelohnt. Natürlich kommt jetzt gleich mal die Zeit, in der man beide Teile (radfahren kann man draussen, warm wirds auch…) weniger nutzt, aber spätestens am ersten nass-kalten Herbstwochenende werden wir uns wieder extrem darüber freuen. Nicht weglassen will ich aber auch unsere kinderlosen Weekends in Wellnesshotels, die gehören weiterhin zu unserem Familienleben mit dazu und bieten noch weitere Möglichkeiten der Entspannung die zu Hause nicht immer ganz einfach sind ;-)!

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