So, jetzt haben wir den „Beweis“ – den nebenbei niemand mehr gebraucht hätte – dass auch DIE Radsportlegende der Neuzeit schlechthin das alles nicht ohne illegale Hilfe hingekriegt hat. Vielleicht sind die Aussagen, dass man durch Doping im Radsport „nur“ die Chancengleichheit wieder hergestellt hat gar nicht falsch, aber doof trotzdem.

Was ich am schlimmsten finde ist – die Leute sind Megasportler, das, was sie mit Doping raus holen entscheidet nur noch zwischen Sieg und Plätze 20 und dahinter. Alle wären auch ohne Doping problemlos in der Lage, die Strapazen einer Tour zu überstehen, es geht also nicht darum, diese mörderischen Touren zu überstehen, es geht darum, zu gewinnen.

Womit wir eigentlich am Kern der Sache wären – für den Sieg gibt es Geld, der Mensch ist gierig und diese Gier macht offensichtlich vor gar nichts halt, auch vor dem Sport nicht.

Jetzt warten wir mal ab, was da noch raus kommt. Ich hoffe doch, dass wir Schweizer nicht auch nochmal in unserem Stolz getroffen werden in Sachen Radsport (einige Dopingskandale hatten wir ja auch in der Schweiz schon zu verzeichnen). Wir haben einen der schnellsten Radprofis in Schweizer Dress und im Mountainbikesport sind wir Weltklasse. Sollte das mit der „Chancengleichheit“ auch heute noch stimmen, sehe ich schwarz…..

Wieso sollte das auch gerade in der Schweiz nicht passieren, wir haben die Chemiefirmen, wir haben das Geld, wir haben unsere Gesetze – ich glaube, die Grundlage wäre auch hier sehr gut. Wir werden es sehen, ob jetzt der Armstrong gleich auch noch alles andere verrät, das zeigt die nahe Zukunft. Auf Vergebung hoffen kann er von mir auf jeden Fall nicht – auch wenn er nicht alleine war, auch alle anderen erhalten keine Vergebung!

…und dann gilt es noch aufzupassen und zu beachten, dass es auch noch andere Sportarten gibt, bei denen man viel Kraft braucht und wir Schweizer einen Topathleten stellen – in engem Kampf mit einem Russen, in diesem Jahr…..

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