Gestern wollte ich mit meiner Frau noch unser persönliches Weihachtsessen durchführen. Da bieten sich bei uns in der Region einige „Beizen“ an – eine davon ist das Weiherschloss in Bottmingen. Keine Frage, die Location ist 1a und das Essen auch (15 Punkte) und wir können zu Fuss dorthin.

Leider sind diese Restaurants halt zur Weihnachtszeit auch immer sehr voll, trotzdem habe ich versucht dort telefonisch zu reservieren, man weiss ja nie, für zwei Personen geht manchmal schon etwas. Offensichtlich war allerdings das Personal zur Mittagszeit sehr beschäftigt, was ich auch verstehe.

Nun bietet dieses Restaurant aber auf der WEB-Seite eine online Reservationsmöglichkeit an. Also habe ich diese ausprobiert. Via lunchgate.com und foratable.com hatte ich in wenigen Minuten einen Tisch reserviert und per SMS eine Bestätigung (No. 205 um 13.05) erhalten – und wir haben uns auf den Abend gefreut.

Um 15.30 dann ein Anruf vom Restaurant, dass es leider noch viele telefonische (!) Reservationen gegeben habe und man keinen Tisch mehr hat (auf die Combox). Offensichtlich handelt es sich bei online Reservationen um solche zweiter Klasse. Bei meinem Rückruf kam genau dasselbe heraus (…es tut mir leid…). Kein Entschuldigung, kein Vorschlag – ausser dass ich einen Tag später noch kommen könnte……! Meine Bemerkung, dass das Tools somit Blödsinn sei wurde verworfen, das sei schon gut……

In diesem Zusammenhang sehr interessant erscheint mir folgender Artikel, welcher kurz zuvor in der BAZ veröffentlicht wurde:http://bazonline.ch/leben/essen-und-trinken/Aerger-um-kurzfristige-Absagen/story/20767482

…bei meiner Buchung wäre dem Restaurant auf jeden Fall eine e-Mail Adresse und eine korrekte, funktionierende Telefonnummer bekannt – ansonsten kann ich die Buchung nicht abschliessen, dazu braucht es einen Code….

Der Umgang mit solchen Tools scheint doch für einige noch recht schwierig – und die Bewältigung der daraus entstehenden Probleme wohl auch. Es ist für dieses Restaurant ein sehr kleiner Verlust, wenn wir nicht mehr kommen, aber uns hat es halt richtig genervt.

Wir haben unser Weihnachtsessen somit in das Restaurant „Besenstiehl“ in Basel verlegt und haben einen tollen Abend verbracht.